Profil: wood & steel

Im Juli 2021 stellt sich bei uns vor: 

           
   
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Genre:

Musik

 
   

Motto:

Über den eigenen musikalischen Tellerrand schauen

 
   

Geboren:

ja. :-)

 
   

MKV Auftritte:

2018, 2019

 
Hier klicken, um mehr über den Künstler zu erfahren

Der Bandname deutet auf die Hauptbestandteile unserer Instrumente - fangen wir also mit den Instrumenten an:

Isabell spielt Schlagzeug, mit Vorliebe Jazz in einer großen Bonner Bigband. Hier Klassiker von Duke Ellington oder Count Basie als Anhaltspunkte. Bert spielt Gitarre 6 und 12 saitig und hat ein Faible für Folksongs und Balladen. Genannt seien nur Bob Dylan, Gordon Lightfoot und Simon & Garfunkel. Werner fühlt sich vom Woodstock-Rock und konträr Django Reinhardts Gipsy-Swing angezogen. Als Instrumente kommen ebenfalls Gitarre 6 und 12 Saiten sowie E-Bass zum Einsatz. Gemeinsam ist uns der Gesang. Der Reiz besteht für jeden darin, über den eigenen musikalischen Tellerrand zu schauen. Die unterschiedlichen Vorlieben bzw. daraus resultierenden Spieltechniken ergeben neben den Stimmen den Sound der Band. 

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Wir sind Amateure und haben "nebenbei" unsere Alltagsberufe. Ursprünglich war das Ganze Anfang 2017 nur als 45 Minuten Projekt gedacht, um bei einer silbernen Hochzeit dem Paar die geliebten Songs der 70er zu spielen. Die gewünschten Titel aus dem Bereich Rock/Pop kamen von Beatles, Stones, Crosby/Stills/Nash, Van Morrison u. Ä.. Das Proben der überwiegend mehrstimmigen Stücke hat uns jedoch soviel Spaß gemacht, dass wir auch danach weiter zusammengeblieben sind. Ermuntert durch die Zustimmung wurden im Laufe der Jahre etliche Auftritte mit immer größerem Programm im Raum Siegerland, Köln und Eifel daraus. 

Zwei Auftritte seien erwähnt. Der Kürzeste in Leverkusen mit knapp 15 Minuten. Lange Anfahrt, alles aufbauen, Soundcheck, usw. Mangels Werbung vom Veranstalter waren 5-6 Gäste da, die lieber mit uns schwatzen wollten. Drei Lieder gespielt, Stecker gezogen, alles einladen, tschüss! Dann der Längste in Schmidtheim. Als Opener vor rappelvollem Haus für eine anschließende freie Session vorgesehen, waren keine weiteren Musiker für den Abend da... Kommando: alles spielen was wir können... Mit Unterstützung einer befreundeten Sängerin wurden es gute viereinhalb Stunden ohne Pause, dann waren Konzentration und Stimmen weg.

Unser Publikum treffen wir im Bereich Bürgerhäuser, Kneipen, private Feiern, Straßenfesten und im MiniKulturVerein und mögen den - nicht nur musikalischen - Kontakt mit den Menschen.

Die corona-Zeit nutzen wir (3 Leute / 2 Haushalte) zum Üben und Überarbeiten der Setliste. Trotz unterschiedlicher musikalischer Vorlieben sind wir den 70ern treu geblieben.

Unsere facebook Seite: Wood-Steel-Band

Profil: Elke Weiers

Im Juni 2021 stellt sich bei uns vor: 

           
   
undefinedElke Weiers
 

Genre:

Malerei und Collagen

 
   

Motto:

Kunst ist ein Experiment
Kunst gibt Inspiration
Kunst bietet Faszination und Begeisterung
Kunst macht Freude
Kunst lässt uns nachdenken
Kunst bringt Farbe ins Leben

 
   

Geboren:

1963 in Köln

 
   

MKV Auftritte:

2015

 
Hier klicken, um mehr über den Künstler zu erfahren

Ich ziehe meine Spuren Schicht für Schicht ...

Experimentierfreude und Dynamik bestimmen meinen Schaffensprozess des Gestaltens. Durch viele Schichtungen von Material und Farbe z. B. Acrylfarben, Pigmente, selbst angerührte Spachtelmassen mit Marmormehl, Rotband, Gips, Sumpfkalk, Sand, Steinkreide, Kaffeesatz, Knochenleim, sowie Farbschüttungen mit pigmentierten Flüssigkeiten, Tuschen und Beizen bekommt das Bild dreidimensionale Bewegungsräume. Diese werden von den Betrachtern in unterschiedlichster Weise interpretiert. So soll es auch sein! Meine Bilder sollen Spannung erzeugen, die den Blick des Betrachters fesselt, sodass er angeregt wird, seine eigenen inneren Bilder zu assoziieren.

Als Bildträger setze ich unterschiedliche Malgründe, gerne Holzbretter oder selbst gebaute Leinwände, ein.

Künstlerischer Werdegang

Verschiedene Kunstkurse bei anerkannten Künstlern Workshops

10.2014 – 09.2016 Kunststudium mit dem Schwerpunkt Malerei (4 Semester) Freie Kunstschule Köln - Alexander Rudy und Team

Von 12/2016 bis 10/2020 - Atelierbeteiligung im Kunstzentrum / Kempen

Ausstellungen

Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. in Köln, Leverkusen, Frechen, Meerbusch, Kempen, Neuss, Schloss Dyck, Mönchengladbach, Kaarst

Mitglied im Kunstverein Kunst.Neuss e.V.

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Mischtechnik auf Leinwand 60 x 80 cm ‚Zweite Chance I und II‘

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Collage auf Leinwand 100 x100 cm ‚Streifzug I und II‘

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Mischtechnik auf Leinwand 100 x 100 cm ‚Starke Bande I und II‘

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Acrylmalerei auf Holz ‚Redline‘ 150 x 45 cm

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Mischtechnik auf Holz ‚Farbspiel‘ 120 x 45 cm

 

Einige Aufenthalte in Tanzania haben mich dazu inspiriert, eine Afrika Serie zu gestalten. Hier eine kleine Auswahl die zum Teil mit Materialien aus Afrika entstanden sind …

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Mischtechnik auf Leinwand ‚Bereit‘ 130 x 60 cm

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Mischtechnik auf Leinwand ‚Zu Hause‘ 100 x 50 cm

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Mischtechnik auf Leinwand ‚Des Weges‘ 90 x 45 cm

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Mischtechnik auf Leinwand ‚Birkenwald I‘ 100 x 50 cm

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Mischtechnik auf Leinwand ‚Birkenwald II‘ 120 x 80 cm

Weiterführende Links

Webseite:  elke-weiers.de
Youtube Kanal:  https://youtu.be/bUWklvwaeT8

 

Profil: Thomas Weiers

Im Mai 2021 stellt sich bei uns vor: 

           
   
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Thomas Weiers
 

Genre:

Fotografie

 
   

Motto:

Besonderes schaffen, den Moment einfangen

 
   

Geboren:

1963 in Büttgen (heute Kaarst)

 
   

MKV Auftritte:

2015

 
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Fotografie ist meine Leidenschaft und damit stehe ich für professionelle Fotos aus verschiedensten Situationen. Mit meinen Motiven möchte ich Menschen berühren, den Blick fürs Detail schärfen und das Besondere hervorheben. Meine Liebe zur Fotografie entdeckte ich mit 17 Jahren. Damals inspirierte mich mein mittlerweile verstorbener Freund Wolfram. Wir investierten einiges unserer damaligen Einkünfte in analogen Spiegelreflexkameras und entwickelten einige Jahre in einer selbst gebauten Dunkelkammer. Bis 2008 war dann Familie und berufliches Weiterkommen angesagt. Das Fotografieren beschränkte sich in dieser Zeit auf Urlaube und familiäre / private Anlässe. Ich liebe Fotografie und den Moment der Aufnahme. Als semiprofessioneller Fotograf lege ich aktuell meinen Fokus auf WildLife-, Reise- und Projektfotografie.

Ausstellungen

Kaarster Künstler      2015, 2017, 2018 Herbstausstellung
2017 "Tour de France"
2017, 2018 Kunstkalender Sparkassenstiftung Kaarst-Büttgen
Kunst.Neuss e.V.   2012, 2014, 2016 Herbstausstellung
City-Arkaden Wuppertal   2015, 2016 City ART Kaden

Projektfotografie

Etwas Besonders schaffen, das ist hierbei mein Antrieb. Dies können Motive zu einem Thema sein oder Fotoprojektionen im Zusammenspiel von Fotografie und Grafikdesign. Nachfolgend stelle ich welche davon vor:

Projekt Blickwinkel
Hierbei fotografiere ich Strukturen, die in einem Anschnitt dargestellt sind. Der Betrachter soll zum Nachdenken angeregt werden. Einige davon konnte ich in Kaarst ausstellen.

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Projekt Analoger Fotoprojektor
Eine als Fotoprojektor umgebaute alte Spiegelreflexkamera, selbst erstellte Dias und ein Motivträger sind die Protagonisten dieses Projektes. Mittels des Projektors wird das Dia auf den drapierten Motivträger geblitzt.

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Projekt Lights
„Am Anfang war… Schöpfung bewahren – Klimawandel begegnen“ ist das Motto der für 2020 geplanten und nun in 2022 stattfindenden Ausstellung des Kunst.Neuss e.V. Zur Umsetzung habe ich mit Licht, Gewächsen und der Collagen-Technik gearbeitet. Die Jury hat sich dafür entschieden!

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WildLife-, Reisefotografie

Meine aktuelle Leidenschaft. Natur erleben und deren Schönheit festhalten. Ob in Afrika oder in heimischen Gefilden.

Impressionen aus Afrika:

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Impressionen aus Deutschland:

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Zu den Erlebnissen aus Afrika gibt es auch einige Filme auf YouTube (Link siehe unten)

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Weiterführende Links:

Webseite:  fotograf.weiers-live.de
Youtube Kanal:  www.youtube.com/channel/UC_UOg5ZrZ6GB7OBSZ9N7BtQ
Facebook: www.facebook.com/FotografThWeiers

 

Profil: Doris Ghaedi Heidari

Im April 2021 stellt sich bei uns vor: 

           
   
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Doris Ghaedi Heidari
 

Genre:

Fotografie

 
   

Motto:

Glück ist das lichterlohe Bewusstsein: Diesen Augenblick wirst du niemals vergessen. Man gleicht einem Film, der belichtet wird, entwickeln wird es die Erinnerung. (Max Frisch)

 
   

Geboren:

1962 in Duisburg/Rheinhausen

 
   

MKV Auftritte:

2008, 2013

 
Hier klicken, um mehr über den Künstler zu erfahren

Mein Name ist Doris Ghaedi Heidari, seit 16 Jahren lebe ich in Frechen und fühle mich hier sehr wohl. Ich liebe es, mit meiner Kamera die Natur und besondere Momente einzufangen. In den Jahren 2008 und 2013 habe ich meine großformatigen Fotos im Minikulturverein ausgestellt. Des Weiteren hatte ich mehrere Ausstellungen in Köln.

Zur Fotografie kam ich schon in meiner Kindheit. Mein Vater war mein Mentor, als ich 11 Jahre alt war, bekam ich meine erste Kamera. Ich probierte selbst viel herum. Das Fotografieren wurde zu meinem Hobby. Als ich zum Studium des Bibliothekswesens nach Köln kam, intensivierte ich das Fotografieren. Die erste Erfahrung mit einer Ausstellung hatte ich Anfang der 90er Jahre in einem persischen Kulturhaus, wo ich Fotos aus dem Iran gezeigt habe, die auf einer Reise mit meinem persischen Ehemann entstanden sind, mit dem ich seit 29 Jahren glücklich verheiratet bin.

Es folgten Ausstellungen in einem Café in Köln sowie eine Dauerausstellung in der Praxis eines Arztes aus Erftstadt. Als ich mit meiner Familie nach Frechen zog, habe ich Regine Kron und den Minikulturverein kennengelernt und konnte hier meine Fotos ausstellen. Des Weiteren habe ich im Jahre 2010 beim Stadtfest in Frechen in einem Kunstzelt meine Fotos und Postkarten ausstellen und verkaufen können.

Motive

Von jeher haben mich Landschaften fasziniert. Viele Urlaubsreisen haben mir zahlreiche Motive beschert.

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Ich liebe auch Blumen, je bunter, umso lieber. Gerard De Nerval sagt: Blumen sind Seelen, die in der Natur blühen. Das ist genau mein Credo. Gerne fotografiere ich auch Tiere.

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Ich mag auch Stillleben, ich liebe das Detail, das Unerwartete. In jedem Land, das ich bereise, suche ich nach ungewöhnlichen Türen.

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Das Fotografieren ist ein wunderbarer Ausgleich für meinen Beruf: nach Jahren der Arbeit als Archivarin im Redaktionsarchiv des „Kölner Stadt-Anzeigers“ arbeite ich jetzt in einem Kompetenzzentrum für Geflüchtete und mache sprachsensible Einzelcoachings mit Geflüchteten, um sie auf dem Weg ins Arbeitsleben zu unterstützen.

Fotografie wird mich immer auf meinem Weg begleiten. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, mich auszudrücken und zu zeigen, wie ich die Welt sehe.

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Weitere und aktuelle Bilder findet man auf Instagram hier: #doris_gh_fotos

 

Profil: Wim Beckwermert

Im März 2021 stellt sich bei uns vor: 

           
   
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Wim Beckwermert
 

Genre:

Malerei, Fotografie

 
   

Motto:

Der Blickwinkel ist das Wichtigste.

 
   

Geboren:

1950 in Emsdetten

 
   

MKV Auftritte:

2007, 2009, 2015, 2019

 
Hier klicken, um mehr über den Künstler zu erfahren

In den 1970er Jahren haben mich die Bilder der amerikanischen Maler der 60er Jahre wie Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein, Jasper Johns und viele andere fasziniert. Dem revolutionären Zeitgeist folgend, gingen diese neue Wege und verabschiedeten sich von der klassischen Malerei. Sie arbeiteten mit Acrylfarbe statt der bisher üblichen Ölfarbe und setzten verschiedene Materialien wie Pappe, Papier, Zeitungsausschnitte oder Holz ein. 

Diese Verbindung von Malerei und Collage war neuartig und außergewöhnlich. Sie entsprach genau meinen Vorstellungen von Ausdruck und inspirierte mich zu eigenen Werken, die in Farben und Komposition zunächst noch weitgehend an die der zeitgenössischen Künstler angelehnt waren. Später ging ich dazu über, andere Farben einzusetzen und großflächiger zu arbeiten.

 

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Ausstellungen hatte ich in Leverkusen, Frankfurt, Freudenberg, Münster, div. in Köln sowie im MKV in Frechen.

Als Künstler entwickelte ich im Laufe der Jahre einen guten Blick für Proportionen und Ästhetik in der Architektur, in der Natur und im Alltag. Um diese festzuhalten, entdeckte ich für mich die Fotografie als weiteres Mittel des künstlerischen Ausdrucks und machte sie zum Mittelpunkt meines heutigen Schaffens. Im Alltag und auch besonders auf Reisen bereitete es mir zunehmend Freude, nach geeigneten Motiven Ausschau zu halten, um z.B. das Besondere einer Situation oder eines Bauwerks einzufangen.

 

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Im Jahre 2014 habe ich eine längere Reise durch Argentinien gemacht. In diesem Land voller beeindruckender Naturerscheinungen und faszinierender Gegensätze, wie z.B. den Wasserfällen von Iguazu im Norden und der Weite Patagoniens im Süden, boten sich mir zahlreiche interessante und außergewöhnliche Motive.

Die schönsten Eindrücke dieser Reise konnte ich im Frühjahr 2015 in einem Vortrag im MKV präsentieren.

Und hier gibt es weitere Fotos zu bestaunen: https://www.fotocommunity.de/user_photos/2078807

 

Profil: Hans-Werner Stiefeling

 Im Februar 2021 stellt sich bei uns vor: 

           
   
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Hans-Werner Stiefeling
 

Genre:

Fotografie - Landschaft

 
   

Motto:

Harmonie - Weite - Schönheit

 
   

Geboren:

1951 in Opladen (gehört heute zu Leverkusen)

 
   

MKV Auftritte:

2019, 2020

 
Hier klicken, um mehr über den Künstler zu erfahren

Gerne stelle ich mich Ihnen hier auf der Homepage des Minikultur-Vereins Frechen e.V. vor: mein Name ist Hans-Werner Stiefeling, seit rd. 40 Jahren wohne ich mit meiner Familie in Bergheim/Erft.

Im Februar 2019 durfte ich Bilder im Minikulturverein Frechen ausstellen unter dem Thema "Leuchtendes Erft-Wasser-Land" und im Februar 2020 habe ich auf der Nordseeinsel Juist aufgenommene Bilder unter dem Thema "JUIST - SPECIAL MOMENTS" gezeigt.

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Große Erft Kopfweiden

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Renaturierte Erft bei Bergheim

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Erft bei Bergheim-Paffendorf

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Tagebau See bei Bergheim, Reiher

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Juist Regenbogen

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Juist, eine Stunde nach Sonnenaufgang

Seit Mai 2011 bin ich im beruflichen Ruhestand und habe in dieser Zeit neben meinen ehrenamtlichen Aktivitäten die Zeit gefunden, mich dem Thema Fotografie erneut zuzuwenden. Denn Fotografie ist etwas, das mich seit meinen Kinder-/Jugendtagen auf unterschiedliche Art und Weise immer wieder beschäftigt hat. Damals in den 60ern des letzten Jahrhunderts waren es die Urlaubsdias meines Vaters - interessanterweise weitgehend Landschaftsaufnahmen, weniger Aufnahmen von Menschen. Nach jedem Sommerurlaub Dias rahmen und mit einer Aktentasche voller Diamagazine, einem Diaprojektor und einer mobilen Leinwand unter'm Arm ging es dann durch die Familie, den Freundes- und Kollegenkreis. Und ich, als Kind / Jugendlicher immer mit im Gepäck meiner Eltern - so war das damals. Immer und immer wieder nach einem Urlaub die gleichen Bilder ansehen - ich fand das überhaupt nicht langweilig - im Gegenteil. Und ohne dass mein Vater das direkt wollte, hat er mich damit doch "geimpft" für die Fotografie, insbesondere die Landschaftsfotografie. Und ohne dass ich es damals bei mir selbst bemerkt hätte, habe ich unbewusst eine Menge gelernt über Bildaufbau und Verteilung des oder der Hauptobjekte in einem Foto. Und so kam es, dass ich mir im Juni 1971 von meinem ersten selbst verdienten Geld eine Spiegelreflexkamera gekauft habe.

Aber bereits knapp 10 Jahre später habe ich das Thema Fotografie "begraben". 1980/1981 stand für meine damals 4-köpfige Familie ein Hausbau in Bergheim an - da benötigte ich jeden Pfennig. Und so habe ich damals mein bis dahin aufgebautes Foto-Equipment an einen Freund verkauft. Danach ergaben sich für mich ca. 20 Jahre Fotografie-Stillstand - einfach, weil, anderes wie Haus und Familie wichtiger waren. Anfang der 2000-er Jahre kehrte das Thema Fotografie mit meinen nun zunehmenden, nahezu jährlichen Radreisen, zurück. Es kehrte zurück mit den damals Zigarettenschachtel großen digitalen Kompaktkameras. Mit den Fotos dieser Kameras ließen sich sogar Fotobücher gestalten, ich konnte die Geschichten meiner Radreisen und später auch meiner oft mehrtägigen Wanderungen in Fotobüchern erzählen. Zugleich wuchsen aber auch meine Ansprüche an das einzelne Foto. Und so entstand dann über einen längeren Erfahrungszeitraum ein neues Foto-Equipment, angepasst an meine Vorstellungen von Landschaftsfotografie.

Mit diesem Equipment bin ich immer wieder auf Fototour unterwegs. Diese Fototouren haben mich in die nähere und etwas weitere Umgebung von Bergheim/Erft geführt sowie ganz besonders in den letzten Jahren, ab einschließlich 2015, immer wieder auf die in meinen Augen wunderschöne und fotogene Ostfriesen-Insel Juist. Bei den Fototouren in der Umgebung von Bergheim/Erft hat mich die Wasserlandschaft der Erft für Fotos immer aufs Neue inspiriert. Und da speziell die Wasserlandschaft der renaturierten Erft im Bereich des sogenannten Vogelwäldchen in der Nähe von Kenten, einem Ortsteil Bergheims. Aber auch an anderen Stellen der Erft von Kerpen bis Bedburg sind Fotos entstanden, darüber hinaus Fotos im Nationalpark Eifel, an der Mosel, im Hohen Venn/Belgien und auch an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins und auf der Ostsee-Insel Hiddensee. Und Fotos aus den Stadtlandschaften des nahen Köln sind auch dabei.

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Südliches Brack Venn
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Hohes Venn

Bei meiner Fotografie folge ich der Philosophie "Harmonie - Weite - Schönheit". Sie kennen das: Sie stehen irgendwo in den Dünen am Meer oder auf dem Gipfel eines Berges und "bekommen vor lauter Staunen den Mund nicht mehr zu". So überwältigt sind Sie von dem, was sich da vor Ihren Augen auftut, dass es sich fast nicht in Worte fassen lässt. Diese Momente empfinde ich als äußerst wohltuende Momente und verbinde sie mit den Attributen: Harmonie, Weite und Schönheit. Da diese Momente oft sehr flüchtige Momente sind, möchte ich sie festhalten. Und das versuche ich mit meinen Fotos. Nicht immer lassen sich alle drei Attribute in einem Foto festhalten, aber Harmonie und Schönheit sind fast immer dabei.

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Ostsee - Kellenhusen, SH

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Ostseeinsel Hiddensee

Für die Zukunft kann ich mir weitere Fotoausstellungen vorstellen, so z.B. zu "Köln", aber auch zu dem Themenbereich "mehr Meer".

 

Profil: Robert Hecht

Im Januar 2021 stellt sich bei uns vor: 

           
   
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Robert Hecht
 

Genre:

Fotografie - Portrait, Akt, Landschaft, Street

 
   

Motto:

Die größte Herausforderung ist, das Foto, das man später aussortiert, gar nicht erst zu machen.

 
   

Geboren:

1967 in Köln

 
   

MKV Auftritte:

2006, 2008, 2015

 
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Vom Bild zum Hobby

Mein Weg zur Fotografie begann beim Produkt – dem Foto. Ich habe schon als Kind die Arbeiten berühmter Fotografen bewundert. Mit 20 habe ich mir eine erste analoge Spiegelreflex Kamera geleistet und lange Zeit habe ich damit fotografiert wie es wohl viele tun: auf Feten, im Urlaub und bei besonderen Anlässen. Ohne auf Bildaufbau, Tiefenschärfe oder Abbildungsqualität zu achten geschweige denn mit künstlerischem Anspruch ging es einfach darum, zu dokumentieren oder Schnappschüsse zu machen.

Zehn Jahre später habe ich begonnen, mehr Anspruch an die eigenen Bilder zu stellen. Fotostrecken, die ich von meinen Reisen mitbrachte, weckten das Interesse von Freunden. Das führte zu ersten Diavorträgen mit 20 - 50 Besuchern. Ansporn aus dem Freundes- und Kollegenkreis ermutigte mich schließlich, es auch mit der Disziplin „Portrait und Akt“ zu versuchen – ein Genre, das mich schon lange fasziniert hatte, an das ich mich aber bis dato nicht heran getraut hatte. Das Arbeiten mit Modellen - ob aus dem Freundeskreis rekrutiert oder über Agenturen für ein Honorar engagiert - empfinde ich bis heute als extrem spannend und kreativ. In so ein Shooting gehe ich immer mit einer Liste von Bildideen hinein, die ich vorab mit dem Modell teile. Der Begriff "Moodboard" hat sich dafür etabliert. Man legt über einige Beispielbilder den Stil, die Aussage und die Stimmung der angestrebten Fotos fest. Während des Termins entwickeln wir dann gemeinsam mit Kleidung, Location, Lichteinfall, ... an den Ideen herum und nähern uns dem optimalen Ergebnis. Man könnte sagen, das war meine erste Begegnung mit agiler Vorgehensweise, bevor ich das Agile Manifest in der Software Entwicklung kennenlernte, das mich seitdem beruflich begleitet.

Mittlerweile habe ich mit meinen Bildern mehrere Ausstellungen bestritten. Das brachte mir außer interessantem und positivem Feedback auch ein paar verkaufte Abzüge ein. Die Fotografie ist für mich eine Möglichkeit vom Alltag abzuschalten und mich zu erholen. Wenn ich mich in der Landschaft auf die Motivsuche konzentriere, gewinne ich großen Abstand zu beruflicher Anspannung. Meine Modelle bezeichnen Fotosessions mit mir oft als eine Art kleinen Urlaub – das freut mich natürlich sehr und ich hoffe, dass man es einigen Bildern auch ansieht.

Fototermine zu den Themen Akt und Portrait sind immer Highlights dieses Hobbys. Die Kombination aus der Arbeit mit Menschen und dem Schaffen ästhetischer und interessanter, vielleicht außergewöhnlicher Bilder ist sehr reizvoll. Oft sind daraus schon mehrjährige Phasen der Zusammenarbeit entstanden. Einige Portraits sowie eine Handvoll Baum-Aufnahmen aus dem Urwald Sababurg gehören neben ein paar gelungenen Aktaufnahmen zu meinen Favoriten aus dem eigenen Fotoarchiv.

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Herausforderungen

Das Fotografieren und das anschließende Arbeiten mit den Negativen in der Dunkelkammer oder am Computer erlebe ich als ständige Herausforderung und Bereicherung. Ich lerne bei jedem Fototermin und bei jeder Nachbearbeitung dazu und freue mich, wenn ich wieder einen kleinen Schritt in Richtung technischer Qualität oder eindeutiger Bildaussage machen konnte.

Auf Ausflügen und Reisen versuche ich über das Dokumentieren hinaus mit außergewöhnlichen Blickwinkeln Architektur, Landschaften und Menschen fotografisch interessant festzuhalten. Dabei steht - genau wie bei meinen Portraits oder Akten - immer der ästhetische Eindruck im Vordergrund. Ich möchte nicht provozieren oder Hässliches dokumentieren. Mein Ziel ist es, Schönheit und Ästhetik auf den Film – oder inzwischen auf den Bildsensor - zu bannen. Die Fotografie ist eine Art der Interpretation des Gesehenen. Ein Foto ist nie objektiv sondern spiegelt immer eine individuelle Sichtweise wieder. Es freut mich immer, mit einem Foto eine Aussage zu treffen oder eine überraschende Perspektive festzuhalten, die beim Betrachter einen „Aha“-Effekt auslöst.

Ein schönes Zitat aus „Der Club der toten Dichter“ ist: „Sei in Deinem Tun ein Gott!“. Das ist vielleicht ein wenig hoch gegriffen. Es steckt aber etwas Wahres darin: Egal, ob man gerne Blumen, Architektur, Astronomie, Menschen, Tiere, Insekten oder Wassertropfen fotografiert. Bringt man sein Tun zur Perfektion, können Bilder die Betrachter fesseln. „Den“ guten Fotografen gibt es m.E. nicht. Ein exzellenter Naturfotograf muss völlig andere Eigenschaften mitbringen als ein hervorragender Portraiteur oder ein erfolgreicher Sportfotograf. Der erste braucht viel Geduld, der zweite Einfühlungsvermögen, der dritte vielleicht Geschwindigkeit und Spontanität. Im Genre "Street Photography" ist ein beinahe hellseherisches Gespür für Situationen und das Zusammentreffen von Ereignissen gefragt. Ein paar Gemeinsamkeiten gibt es aber doch. Das Gefühl für den richtigen Augenblick, das Wissen über die Wirkung eines Bildaufbaus und die Kenntnis über die Fähigkeiten und Grenzen der Ausrüstung sind in allen fotografischen Disziplinen notwendig. Hier zahlt sich ein Mix aus eigener Erfahrung und theoretischem Wissen aus.

Eine der größten Herausforderungen in der Fotografie stellt für mich die Aufgabe dar, diejenigen Bilder, die man anschließend am PC oder auf dem Kontaktabzug aussortiert, gar nicht erst zu machen.

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Heute und morgen - wie geht es weiter?

Seit einiger Zeit konzentriere ich mich auf drei Arten Fotografie. Mit einer guten "immer-dabei-Kamera", die in eine Jackentasche passt, dokumentiere ich spontane Szenen auf Reisen, Radtouren (ca. 5000km im Jahr) oder Wanderungen. Meine Spiegelreflex Ausrüstung nehme ich nur mit, wenn es mir explizit ums Fotografieren geht oder wenn ich Ergebnisse anschließend auf große Formate drucken möchte. Natürlich laufe auch ich beinahe ständig mit einem Smartphone herum, das es erlaubt jederzeit dokumentarische Bilder zu schießen.

Im Bereich der Personenfotografie möchte ich mich in nächster Zeit wieder mehr mit dem Thema Portrait beschäftigen. Es wartet eine ganze Sammlung von Ideen auf ihre Umsetzung. Wer neugierig auf mehr ist, findet auf meinen beiden Webseiten immer mal neue Bilder von mir. Hecht-Foto und Karpfenteich.

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